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Die zentrale Rolle des Produktdatenfeeds – Lengow Case Study

By 10. Januar 2023Januar 18th, 2023No Comments
Oliver Bogatu Lengow Case Study

Auf den Produktdatenfeed kommt es an

Wer als Brand oder Händler in anderen Märkten und Ländern durchstarten möchte, der kommt an Marktplätzen nicht mehr vorbei. 2020 belief sich der Umsatz im Cross-Border-E-Commerce in Europa auf 199 Milliarden Euro, weit mehr als die Hälfte davon (58 Prozent, entspricht 116 Milliarden Euro) wurde dabei auf Online-Marktplätzen erwirtschaftet. Dieser Anteil soll bis 2025 auf 65 Prozent anwachsen. Amazon und eBay machen zusammen 57,7 Prozent dieser Cross-Border-Marktplatzkäufe aus (Quelle: Cross-Border Commerce Europe).

Dass die Mehrheit der Cross-Border-Verkäufe über Marktplätze stattfindet, erklärt sich unter anderem durch die Tatsache, dass zwei Drittel der Verbraucher:innen überhaupt nicht auf die Herkunft eines Verkaufenden achten, wenn sie bei namhaften Playern wie Amazon, Otto oder Zalando einkaufen. Sie vertrauen der Strahlkraft der Marktplatz-Brand (Quelle: ECC Köln/Lengow 2021). Und wieso achten Verbraucher:innen nicht auf die Herkunft eines Verkaufenden? Neben dem Vertrauensvorschuss bieten Online-Marktplätze den Händlern beim CrossBorder-Verkauf nämlich noch eine ganze Menge weiterer Vorteile: Etablierte Marktplätze haben in den Zielländern bereits einen hohen Webtraffic und Bekanntheitsgrad, sie bieten breit akzeptierte und damit auch richtige Zahlungsmethoden, sie haben funktionierende Beziehungen mit bewährten Serviceprovidern und in Summe bieten sie diese Vorteile auf Basis überschaubarer Akquisitionskosten. Damit entstehen für Marken oder Händler erst einmal keine hohen Investitionen für den Launch der Onlineshops in den jeweiligen Zielmärkten und es bieten sich breite Möglichkeiten, den lokalen Appetit ihrer Zielgruppe auf die eigenen Produkte im passenden Marken- und Themenumfeld zu testen.

Knifflig wird es bei der Suche nach den passenden Marktplätzen in den jeweiligen Zielländern. Hier müssen und sollten es nicht immer nur internationale Top-Online-Marktplätze wie Amazon oder eBay sein, die in zahlreichen Ländern präsent sind. Stattdessen können regionale, im jeweiligen Land starke Plattformen oftmals die bessere Wahl sein (z. B. OnBuy und Fruugo im UK, Cdiscount, Fnac/Darty, La Redoute in Frankreich oder bol.com in den Niederlanden und Allegro in Polen). Mithilfe spezialisierter Tools wie beispielsweise „Insights“ von Lengow können Unternehmen anhand ihrer EANs und Kategorien diejenigen Marktplätze recherchieren, welche für ihre Produkte am besten geeignet sind und Algorithmen den potenziellen Umsatz für einen Marktplatz berechnen lassen.

Case Studies: Mit effizientem Feed-Management erfolgreich auf Marktplätzen in Europa

Der Aufwand für die Pflege des internationalen Marktplatzgeschäfts kann durch effizientes Feed-Management erheblich reduziert werden. Der führende deutsche Onlineshop für kuratierte Kunst und Wohnaccessoires, JUNIQE, vertreibt gegenwärtig mehr als 50.000 Produkte auf sechs Marktplätzen in vier Ländern. Um diese europäische Marktplatzstrategie umsetzen zu können, bindet das Unternehmen mit Unterstützung durch Lengow mittels eines einzigen Produktdatenfeeds verschiedene Marktplätze innerhalb Europas an. Der Feed muss nur ein einziges Mal zentral upgedatet werden, um anschließend auf sämtlichen Marktplätzen korrekt ausgespielt zu werden. „So konnten wir unseren Produktkatalog
besser verwalten und die verschiedenen Marktplätze effizienter steuern“, bilanziert Senior Operations Managerin Alexandra Knaak.

Ähnliche Erfahrungen machte Design-Bestseller, ein deutscher Onlineshop für Designermöbel und Wohnaccessoires. Ziel des Unternehmens war zunächst ein schneller Zugang zu einem neuen Markt (Frankreich). Einen Weg dahin sah Design-Bestseller in der Listung der Produkte auf französischen Marktplätzen, und das nicht nur bei den großen Playern, sondern auch bei Spezialisten im Interior Bereich. Weil Lengow Schnittstellen zu einer großen Auswahl an französischen Marktplätzen bietet, entschied sich das Unternehmen, seinen Produktdatenfeed darüber zu steuern. Gegenwärtig werden mehr als 20.000 Artikel auf sieben Marktplätzen in zwei Ländern gelistet. „Wir können inzwischen relativ schnell neue Kanäle, vor allem Marktplätze, anbinden und flexibel testen“, freut sich Geoffroy Dickson, Head of International Business Development bei Design-Bestseller. Zusätzlich unterstützt der Dienstleister mit kanalspezifischen Guidelines bei der Anpassung des Katalogs für jeden Marktplatz. „Wir haben nun erste Tests mit dem niederländischen Marktplatz Bol.com gemacht,
die äußerst vielversprechend sind“, so Dickson.

Vielen Dank an Oliver Bogatu für die spannenden Insights!
Diese Studie und viele mehr finden Sie in unserer Marktplatz Studie 2022.

Oliver Bogatu Lengow

Über den Autor

Oliver Bogatu ist General Manager DACH bei Lengow. Er arbeitete zunächst bei Nike und Champion USA. Danach war er bei der s.Oliver Fashion Group als Head of Sports Division und bei Cognis Special Chemicals (Henkel KGaA) als Director Global Sales & Marketing tätig. Es folgten führende Managerpositionen bei vente-privee.com, eBay/Brands4Friends und Astound Commerce.

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